Vor zwei Wochen war ich recht begeistert von Safari. Jetzt muss ich feststellen: Das ist in der Tat ein schicker und schneller Browser, aber er schließt den User von der
Web 2.0 Experience aus. Sobald eine Seite mit Java oder Javascript geschwängert ist, fängt Safari an zu zicken: Die Seite wird nicht korrekt dargestellt, die per Javascript implementierten Funktionen funtionieren nach dem Zufallsprinzip. Online-WYSIWYG-Editoren (
TinyMCE,
FCKEditor etc.) funktionieren nur sehr eingeschränkt, Google Text+Tabellen verweigert die Zusammenarbeit, ebenso das neue GMX-Ajax-Mailinterface. Gelegentlich stürzt Safari beim Aufrufen derartiger Seiten ab oder er hängt und treibt die CPU-Last ins Unermessliche (ich habe schon 107% CPU-Load gesehen - kann schon mal auf einer Dual-Core-Kiste passieren).
Shiira, der Safari-Bruder für Design-Freaks (transparente, rauchglasige Bookmark-Panels, Exposè für Tab-Inhalte etc.) hat genau dasselbe Problem, stammt er doch auch von der Safari-Basis
Webkit ab.
Ich probiere jetzt mal
Flock, den Gecko/Firefox-basierten "social web browser" mit eingebautem Blog-Editor, fortgeschrittenen Suchfunktionen und noch ein paar anderen Spielereien.
Hm, auf meinem iBook hatte ich mir als eine der ersten Anwendungen Firefox installiert - nicht zuletzt um die mir liebgewonnen Plugins nutzen zu können. Deswegen habe ich mich auch mit Safari nicht eingehender beschäftigt. Nun habe ich mal Pr...
Aufgenommen: Jun 06, 13:11