Die aktuelle c't 4/2007 berichtet über CrossOver Mac, eine aus der Linuxwelt bekannte Ablaufumgebung für Windows-Programme. Die Software ist jetzt auch für Mac verfügbar. Im Gegensatz zu einer Virtualisierungslösung wird keine Hardware vorgegaukelt, auf der ein eigenständiges Betriebssystem läuft, sondern es werden Windows-Systemaufrufe in Mac-eigene umgebogen (soweit die populärwissenschaftliche Erklärung).
Der Artikel startet mit der Bemerkung "Viele wichtige Programme gibt es nach wie vor nur für Windows." Gemeint ist sicher: Viele Hersteller haben ihre Programme nicht für beide Plattformen (Windwos, MacOS) kompiliert. Denn nach meinen ersten Erfahrungen gab es bisher zu JEDEM Windows-Programm mindestens ein sehr ordentliches ÄQUIVALENT unter MacOS. Das mag eingeschränkt für spezielle wissenschaftliche oder betriebswirtschaftliche Anwendungen gelten, aber im Bereich Office/Media/Wissensmanagement/Produktivität ist das ganz sicher so. Besser noch: Die in der Funktion zu Windows-Software vergleichbaren Mac-Programme sind in der Regel durchdachter, bedienerfreundlicher und komfortabler.
Beweist mir das Gegenteil!